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Keep on sailing

"Kalle" 

(Tibet Terrier, Kiybu Lamleh, Geb. am 9.8.2019)

Kleine Persönlichkeiten
Früher wurden sie von den Tibetern als ‚little people‘ (kleine Menschen) bezeichnet. Treffender kann es nicht formuliert werden. Kleine, individuelle Persönlichkeiten mit Ausstrahlung und Charme. Vor allem ist der Tibet Terrier durch seine Intelligenz ein Hund, der in verschiedenen Bereichen eingesetzt werden kann. Hauptsächlich ist er für viele ein Familienhund, aber auch als Therapiehund oder im Sport gewinnen sie mehr und mehr an Zuspruch.

Das Verhalten
Wie eingangs erwähnt: Es sind kleine, willensstarke Persönlichkeiten mit langer Geschichte, die noch nicht lange in Europa etabliert sind. Einige Tibet Terrier heute sind wesentlich näher an den Ursprungshunden als andere und so stellt sich die Frage: „Was war eigentlich die Aufgabe eines Tibet Terriers in deren Ursprungsland?“ Zum Einen haben sie Grundstücke ihrer Besitzer bewacht und Alarm geschlagen. Des Weiteren begleiteten sie Yakherden ins Hochland und benötigen somit eine bestimmte Wendigkeit, Kletterfreudigkeit und Mobilität. Folglich ist der Tibet Terrier kein Sofahund. Er hatte Aufgaben und benötigt dementsprechend auch heute eine sinnvolle Beschäftigung. Sicherlich ist diese Hunderasse sehr vokal. Sogar so, dass man sie um Sprechen animieren kann. Hoffnungslose Kläffer sind es allerdings nicht.



Bewachen und Schützen
Betrachtet man die Aufgabe dieser Hunde in ihrem Ursprungsland, also „Bewachen“ und „Schutz vor dem Fremden“, sind die Vorurteile teils berechtigt. Natürlich schlägt er Alarm und mag weder fremde Hunde noch Menschen. Daran sollte man auf Distanz und mit Abstand arbeiten. Zum Glück ist der Tibet Terrier intelligent und mit gesunder Neugier gesegnet. Nach einem ersten Abschätzen und einer Beobachtungsphase, ist es der Hund, den man kennt. Bei einem Tibet Terrier handelt es sich um eine sehr ursprüngliche Rasse, die auch als eine solche verstanden werden sollte. Je mehr von der Geschichte der Rasse und des Ursprungslandes Tibets begriffen wird, umso einsichtiger ist man auch bei seinen Vierbeiner.
Autorin Frauke Neum